Von Bach bis Berio · von Wagner bis Weill

Der Chefdirigent

Orchestermusiker · Operndirigent · Generalmusikdirektor

Leo Siberski

Dirigent Leo Siberski

Nachdem Leo Siberski als Orchestermusiker der Staatskapelle Berlin, des Bayreuther Festspielorchester und verschiedener internationaler Orchester bereits auf intensive Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Bernhard Haitink, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Gennadi Roschdestwenski, James Levine, Giuseppe Sinopoli und Daniel Barenboim zurückblicken durfte, absolvierte er bis 2003 ein Dirigierstudium bei Prof. Rolf Reuter an der renommierten Berliner Hochschule für Musik „Hanns-Eisler“.

Die ersten Stationen – noch während des Studiums und neben zahlreichen Projekten an der Staatsoper Berlin – waren das Berliner Sibelius-Orchester, die Kammerphilharmonie Berlin und die Junge Philharmonie Brandenburg. Mit der Gründung des Ensemble Colours of Music und des Metropolis Filmorchester nahm auch seine Leidenschaft für Multimedia- und Crossover-Konzerte schnell konkrete Formen an.

Als Operndirigent begann er bereits ab 1999 an den Theatern in Mainz, Gera, Kammeroper Schloss Rheinsberg, Plauen-Zwickau, Görlitz, Cottbus und dem Schlosspark-Theater Berlin. Außerdem arbeitete er als Assistent mit Daniel Barenboim, Kent Nagano, Vladimir Jurowski, und Fabio Luisi in Berlin, Leipzig, Los Angeles, Glyndebourne und Dresden. 2007 debütierte er an der Semperoper Dresden mit Die Zauberflöte. Im gleichen Jahr dirigierte er u.a. die deutsche Erstaufführung der Oper Der Sturm von Zdeněk Fibich am Theater Bielefeld, in dessen Folge er zum stellvertretenden GMD und 1. Kapellmeister berufen wurde.

Gastdirigate führten Leo Siberski u.a. zu den Bremer Philharmonikern, zum Sinfonieorchester des SWR Baden-Baden und Freiburg, zur Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken (arte-TV-Produktion), zum Münchner Rundfunkorchester, zum MDR Sinfonieorchester, zu den Düsseldorfer Sinfonikern, zur Rheinischen Philharmonie Koblenz, zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen, den Jenaer Philharmonikern, zu den Neubrandenburger Philharmonikern, zum Sinfonieorchester Wuppertal, der Folkwang Sinfonietta und an die Opernhäuser von Hannover, Düsseldorf, Innsbruck und der Staatsoper Kutaissi/Georgien.

Von 2011 bis 2015 war Leo Siberski stellvertretender GMD und 1. Kapellmeister am Theater Kiel und dirigierte dort im Jahr drei Musiktheater-Produktionen, Wiederaufnahmen, Sinfonie-, Sonder- und Kinderkonzerte. Die Premieren von Verdis Opern I Lombardi alla prima crociata und La Traviata, sein Don Giovanni, Jenufa und Die lustigen Weiber von Windsor ebendort wurden von der Presse aufs Höchste gelobt.

In den letzten Jahren widmete sich Leo Siberski wieder verstärkt Crossover- und Jugend- Projekten. Das Sonderkonzert des Philharmonischen Orchesters Kiel mit der Jazz-Legende Klaus Doldinger im November 2011 wurde von der Presse als „ein wirklich denkwürdiges, mit stehenden Ovationen gefeiertes Cross-Over-Konzert der Extraklasse“ gefeiert. Seitdem haben die beiden dieses Programm bereits in 12 Konzerten mit diversen Orchestern aufgeführt.

2013 lief ein weiteres seiner außergewöhnlichen Crossover-Projekte an: Das Deux Arts Quartet, mit dem er sowohl als Pianist als auch als Trompeter auftritt, vereint Kammermusik und Jazz an einem Konzertabend und wurde bereits in Berlin und Kiel begeistert aufgenommen.

In der Saison 2014/15 folgten eine Tournee mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, Konzerte mit der Württembergischen Philharmonie und den Neubrandenburger Philharmonikern und er war erstmals Gast beim Sinfonieorchester des SWR Stuttgart, zu dem er bereits 2016 zurückkehrt.
Ebenfalls 2016 debütiert Leo Siberski bei der Südwestfälischen Philharmonie und bei den Eutiner Festspielen (Carmen, Vogelhändler).

Seit 2016 ist er der Chefdirigent der Kammerphilharmonie Lübeck und Dirigent bei den Eutiner Festspielen. 2017 folgten Debüts beim Sønderjyllands Symfoniorkester und am TfN (Theater für Niedersachen).

Mit der Spielzeit 2017/18 wurde Leo Siberski zum Generalmusikdirektor am Theater Plauen-Zwickau berufen.

Weitere Informationen zu Leo Siberski finden Sie auch auf seiner eigenen Internetpräsenz leosiberski.com.